Dienstag, 25. Januar 2011

Jasna Adrenalin


Ganz schön lange ist unser letzter Blogentry her. Das liegt auch daran, dass seit dem letzten fetten Schneefall im Dezember nicht allzuviel vom weißen Gold auf unsere Berge gefallen ist.

Doch vom 19. bis 22. Jänner fand in Jasna/Slowakei wieder ein FWQ 3 Stern Contest statt und so packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg in den Osten.

Auch die Slovakei wurde vom Jännerhoch nicht verschont und schon vorm Contest meinte der Veranstalter: "Use hockey skate - no skis!" Super Bedingungen also!
Nach einem kurzen Kantenschleifintermezzo beim Hangloose in Wien konnten wir endlich starten und machten uns auf die zirka 4stündige Reise nach Jasna. Um das Hangloose.com Team in der Slowakei noch zu verstärken gesellte sich der Snowboarder Matthias Zimmermann aka Motzl from the Shop dazu.












Das Contestwochenende zeichnete sich vor allem durch schlechtes Wetter, billiges Bier und Contestverschiebungen aus.Schon beim ersten Ridersmeeting wurde die Qualifikation aufgrund schlechter Sicht von Donnerstag auf Freitag verschoben. Doch das sollte nicht die letzte Planänderung sein.Topmotiviert und gutvorbereitet saßen wir Freitagmorgens um 8 Uhr beim Frühstück als uns die Organisatoren wiederum mitteilten "No qualification today- but tomorrow weather will be perfect". Noch perplex von der Tatsache dass es wieder einen Downday gab wurden wir von unserem netten Hausherren Ivan überrascht, der jedem von uns mit der Frage "Zähneputzen?!" einen doppelten Schligowitz servierte... (ein Schligowitz am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. wers glaubt...)

Am Finaltag zeigte sich das Gebiet dann allerdings in seiner vollen Pracht. Bluebird mit Nebelmeer im Tal. Perfekte Sichtbedingungen und doch auch etwas Schnee im Contest Face.























Fast pünktlich um 10.00 eröffneten die Ski Damen den Contest. Aufgrund der Teils extrem eisigen Bedingungen wurden eher technische Lines gefahren und jene die zu viel riskierten wurden mit doch teils harten Stürzen bestraft.












Die Runs vom Bastl, Motzl und mir liefen allerdings gut bis sehr gut! Jeder von uns hat seine Line gefunden und wir wurden mit den Rängen 5 (Bastl), 11 (Mario) bei den Ski Herren und 10 (Motzl) Snowboard Herren belohnt.














see you and stay tuned
ab jetzt gibts hoffentlich wieder mehr updates

hang loose
mario!



Donnerstag, 16. Dezember 2010

Nordstau!

Danke lieber Nikolaus für den vielen Schnee, den du uns gebracht hast. Und richt dem Christkindl aus, dass wir uns nicht ärgern, wenn wir zu Weihnachten das gleiche bekommen. Und wenn dir die Heiligen drei Könige übern Weg laufn....eh scho wissn!





In diesem Sinne ein paar Eindrücke der letzten Woche.
























Danke für die Fotos an Luki Zögernitz

bastl

Donnerstag, 25. November 2010

FILMPREMIERE!!!

Filmpremiere von "NEW ZEALAND - where dreams come true" am 3. Dezember in Wien. DER Film über Freeriden in Neuseeland (teilweise) von und (zu einem guten Teil) mit Bastl von der IG Pulverschnee!

+ Aftershowparty mit DJ FUNKY PLANKY
+ GOODIES von BLUEBIRD HEADWEAR, GROOVSTAR CLOTHING,...
Ticketvorverkauf im Hangloose Shop in Wien für nur 3 €!!!

Alle weiteren Infos findet Ihr auf dem Flyer! be there.


Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ein echter Feiertag











Nachdem der Wetterbericht für Montag den 25. Oktober intensiven Dauerschneefall für die Hohen Tauern gemeldet hat, war es sehr leicht zu erraten, wer die Reise von Wien ins schöne Salzburger Land antreten wird. Marios lang ersehntes Comeback nach schwerer Knieverletzung, die IG Pulverschnee endlich wieder vereint und Schneefahrbahn selbst auf der Westautobahn. Der 26. Oktober wird heuer also wirklich zum Feiertag!













50-75 Zentimeter frisch gefallener Schnee, wolkenloser Himmel und Schnee bis runter zum Zeller See, Bedingungen wie man sie selbst im Hochwinter am Kitz selten besser vorfindet. Zum fotografieren bleibt keine Zeit, also Helmkamera an und erstmal ein paar Faceshots einsammeln. Die Mundwinkel gehen stetig nach oben!

























Leider muss ich schon nach wenigen Runden die Sonnenliege aufsuchen. Beim Versuch einen Dreier über eine Kante zu drehen streichelt mein Becken zärtlich über einen eingeschneiten Stein. Als Andenken bleibt mir ein Knutschfleck vom Pinzgauer Fels, der mich nun bei jedem einzelnen Schritt daran erinnert, dass ich in der Anfahrt mehr Schwung hätte nehmen sollen...Zu sehen auch in diesem kleinen Video:

Kitzedit Nationalfeiertag 2010 from Mario Höltl on Vimeo.

Währenddessen ziehen Mario und Manu emsig weiter ihre Schwünge durch den Pulverschnee. Man beachte auf den Fotos vor allem die beachtliche Einsinktiefe des freundlich lächelnden Skifahrers.













Also Leute, mit herbstlichen Wintergrüßen hat das längst nichts mehr zu tun! Holt's die alten Ski ausm Keller, oder noch besser, die neuen Ski aus'm Shop (von mir aus darf's auch a Snowboard sein) und geht's a Runde Fahr'n! Es zahlt sich aus.













Aber aufpassen auf die Sharks, die lauern noch mancherorts im Gelände und warten nur darauf, vorbeifliegenden Skifahrer wie mir ins Wadl zu beissen. Stay safe and have fun!

bastl

Sonntag, 24. Oktober 2010

Saisonstart!

Vorigen Donnerstag war es soweit. Nachdem die Kaltfront von Norden sich relativ schwer getan hat, das Tennengebirge zu überwinden, fiel einiges an Schnee ungebremst auf das nördliche Salzachtal! Auf jeden Fall geung um Felle und Steinski aus dem Keller zu holen, wobei letzterer fast nicht notwendig gewesen wäre.


Schon beim Anfellen an der Talstation der Zinkenlifte erkenne ich, dass die Schneelage absolut ausreichend ist um nicht auf Gras und Wiese fahren zu müssen. Der Aufstieg führt über gemütliche Weiden,













durch tief verschneiten Wald,













vorbei an noch immer nicht abgebauten Sommerrodelbahnen












und durch immer noch tiefer werdenden Schnee hinauf auf den Zinkenkogel.













Prächtige Aussicht auf mein Zuhause, Salzburg und die Uni, der ich erst wenige Stunden vorher entflohen bin. Kurzes Erinnerungsfoto und schon geht's wieder abwärts.













Nachdem mir bei den ersten beiden Schwüngen schon der Schnee ins Gesicht staubt halte ich noch einmal an um die Abfahrt doch noch auf Video aufzunehmen. Bitte die verbesserungswürdige Kameraführung zu entschuldigen. Es handelt sich jedoch um äußerst geschichtsträchtiges Material, da laut Aussagen ortskundiger Wanderer die Erstbefahrung des Zinkenkogel in dieser noch jungen Saison an mich geht!



Als ich vom Fenster meines Zimmers noch einmal den Zinkenkogel-Nordhang betrachte, steigt schon ein äußerst voller Mond im Osten Richtung Himmel.













Wenige Telefonate und Stunden später habe ich den eingefleischten Downhillbiker Phil doch noch überzeugen können sein Skizeug aus dem Keller zu räumen. Weil ihm für eine Vollmondskitour jedoch die nötige Motivation fehlt, begnügen wir uns mit 4 Runden Car-Accessed Powderskiing entlang der Rossfeldstraße! Mond sei Dank.













Und wir werden auf jeden Fall nochmal mit besserer Kamera wiederkommen. So gibts für euch nur ein Erinnerungsfoto und für mich jede Menge Bilder von stiebendem Pulverschnee in meiner Erinnerung.

WINTER IS!

bastl

Donnerstag, 23. September 2010

Sommerfrische IV

Nachdem ich mich tags zuvor im winterlich angezuckerten Castle Hill voller Vorfreude in meinem Schlafsack einigle werde mitten in der Nacht ein wenig unsanft geweckt. Der Campingbus wackelt von links nach rechts und wieder zurück, ohne jegliche Möglichkeit das Gerüttel abzustellen realisiere ich erst nach einigen Augenblicken, dass ich soeben ein Erdbeben hautnah miterlebe. Mein erster Gedanke: "Hoffentlich prackt's den Lift ned zam!"

7.4 nach Richter, ca. 50 Kilometer entfernt vom Epizentrum, die Holzhütte in Castle Hill ist unbeschädigt. Team Cursor findet dafür die passende Erläuterung: "wood house is good house" - Punkt! So starten wir, immer noch voller Vorfreude, in einen wirklich traumhaften Morgen, als ob nichts gewesen wäre.


























Das Ziel des heutigen Tages lautet Mt Olympus. In der Hoffnung funktionierende Liftanlagen und jede Menge Pulverschnee vorzufinden.







7.4 nach Richter, unwesentlich weiter vom Epizentrum, in der gesamten Craigieburn Range beobachten wir jede Menge Schneebrettanrisse und frische Lawinenkegel. Die Liftanlagen bleiben zwar unversehrt, der ganze neue Pulver liegt uns jedoch schon im Tal in Form von abgefahrenen Schneebrettern zu Füssen - ausgelöst vom Erdbeben. Umso mehr freuen wir uns, dass der Gipfelhang des Mt Olympus nicht abgegangen ist, sondern mit jeder Menge Pulverschnee auf uns wartet.

























In den darauf folgenden Tagen surfen wir ein wenig an der Küste vor Christchurch und sehen ein paar Landesteile, die im Gegensatz zu Castle Hill nicht vom Beben verschont blieben. Es wird einem wieder einmal bewusst, dass man gegen die Naturgewalten einfach kein Leiberl hat. Das gilt auch im Kampf Bastl vs. Wellen.
























Letzten Endes resigniere ich und widme mich wieder den Dingen, die ich noch am ehesten kann. Da uns unser Fotograf jedoch mittlerweile abhanden gekommen ist, muss ich mich nun sogar beim Skifahren selbst porträtieren.

























Die letzte Woche des Trips verbringen wir am Mt Ruapehu, weswegen wir mit der Fähre auf die Nordinsel Neuseelands übersetzen müssen. Begleitet von Delphinen erreichen wir Wellington und rollen langsam aber sicher Richtung Norden, vorbei an Vulkanen, für deren Besteigung auch heuer leider keine Zeit bleibt (nächstes Jahr....ääh Mal, versprochen).




































Export 33 ist der Name jener neuseeländischen Brauerei, welche jährlich den "Xtreme" am Mt Ruapehu sponsert. Dieses Jahr wurde die finanzielle Zuwendung noch einmal erhöht, weshalb auf den Sieger 10.000 US-Dollar, und für alle anderen Teilnehmer bei jeder Gelegenheit gratis Essen, Getränke und natürlich Export 33 Bier bereit stehen. Rundum also bestens versorgt kann man sich zu 100% aufs Riden konzentrieren, was in meinem Fall Platz 7 bei diesem FWQ 3-Stern Contest bedeutet. Mit kostenlos energetisch aufgeladenen Oberschenkeln dropt es sich einfach besser! Und wenn der Contest-Crew wegen schlechten Wetters die ganze Woche nur ein einziger Tag zum Fahren bleibt ist Freibier mehr als nur wilkommen.













Nach dem Contest macht sich ein Großteil der Teilnehmer direkt auf den Weg nach Auckland. Fast alle müssen Mietwägen abgeben, Flüge erwischen oder wollen einfach nur bei der inoffiziellen Afterparty dabei sein. So bildet sich ein heiterer Konvoi für die mehrstündige Fahrt nach Norden.














Wer sich über die schmutzige Seitenscheibe wundert: Pistol-Pete (nächstes Bild) ist der Meinung, dass der 30-jährige VW den Konvoi anführen soll, alle anderen lässt er das in Form von Drive-By Ei-Attacken wissen. (Vielleicht ist auch noch ein bisserl Zahnpasta dabei...)













Der eindeutige Konvoi-Leader - Clemens im V-Dub!













Spätabends erreichen wir unser Ziel und lassen den Contest sowie meinen Trip mit einer ordentlichen Party ausklingen.













Danke an Team Cursor für die lustige Zeit und einige Fotos in diesem Blog.
Danke an Martin vom Hangloose, der beste Servicemann und Bootfitter aller Zeiten.
Danke an meine Mitreisenden Jojo, Kai und Eric.
Und last but not least Danke an Neuseeland, seine Bewohner und deren Gastfreundlichkeit. It was a pleasure.
bastl